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Frauen besser schützen: Elektronisches Monitoring als Chance

23. September 2025 – Die Hälfte aller Femizide geschieht während oder nach einer Trennung. In 90 Prozent der Fälle ist der Täter ein Mann, in fast 87 Prozent das Opfer eine Frau. Aus diesem Grund haben Mitglieder der Mitte-Fraktion eine Interpellation bei der Regierung eingereicht.

Mit der Interpellation soll die Regierung darlegen, was sie aktuell unternimmt, um Femizide zu verhindern. «Zudem soll aufgezeigt werden, wie Frauen im Kanton Schwyz besser geschützt werden können», ergänzt Kantonsrat Mathias Bachmann. Konkret geht es um eine Stellungnahme zur möglichen Einführung eines Programms nach spanischem Vorbild. Mit der Interpellation fordern Die Mitte Kantonsräte, aktiv den Austausch mit anderen Kantonen zu suchen, denn eine Zusammenarbeit mit anderen Kantonen könnte zusätzliche Chancen eröffnen.

Spanien hat mit dem Programm Cometa ein wirkungsvolles Instrument eingeführt. Gewalttäter werden elektronisch überwacht und die Polizei wird beim Annähern sofort alarmiert. Auch Zürich testet derzeit ein solches System, denn besonders kritisch ist die Phase rund um eine Trennung. Ein Drittel der Partnertötungen ereignet sich in dieser Zeit, in 20 Prozent sogar nach dem Ende der Beziehung. Die Interpellanten sind sich sicher: Wer Femizide verhindern will, muss moderne Technologien konsequent nutzen.

Interpellation

Interpellation Verhinderung von Femiziden PDF Datei von 5. Juni 2026

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