Zugersee-Initiative
Der Zugersee hat einen zu hohen Phosphorgehalt. Das hat ernste Folgen für die Umwelt und unser Trinkwasser. Die bewährte Lösung: Eine Zirkulationslüftung. Die Regierungen von Zug und Luzern machen mit, doch der Kantonsrat Schwyz weigert sich, seinen fairen Anteil zu übernehmen. Darum braucht es die Zugersee-Initiative.
DER ZUGERSEE ERSTICKT
Der Zugersee hat den höchsten Nährstoffgehalt aller grossen Schweizer Seen. Ab einer Tiefe von 100 Metern fehlt der Sauerstoff. Das bedroht das ökologische Gleichgewicht, verschlechtert die Wasserqualität und gefährdet eine künftige Trinkwasserreserve.
DIE LÖSUNG IST BEKANNT UND ERPROBT
Die Zirkulationslüftung ist eine bewährte Methode und funktioniert erfolgreich in anderen Schweizer Seen. Fachleute der ETH rechnen damit, dass sich der Phosphorgehalt im Zugersee bis 2070 deutlich senken lässt. So können wir Altlasten bereinigen und dem Ökosystem eine nachhaltige Erholung ermöglichen.
DIE VERANTWORTUNG WIRD GETEILT
Die Finanzierung steht: Zug zahlt 79 %, Luzern 3 % – aber der Schwyzer Kantonsrat blockiert. Es geht um einmalige 2,3 Mio. Franken und wiederkehrende 109’000 Franken pro Jahr. Wenn die Politik nicht handelt, soll das Volk entscheiden – für gesunde Seen und echte Verantwortung.
