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SRG-Halbierung ist eine teure Mogelpackung

24. Februar 2026

Wortgewaltig argumentieren die Initianten, die SRG sei zu teuer und müsse zum Sparen gezwungen werden. Aber: Ohne SRG gäbe es nur ein stark reduziertes Fernsehen in der Romandie und ganz bestimmt kein eigenes Fernseh- und Radioangebot in italienischer Sprache. Kein privates Schweizer Medienhaus kann das auch nur annähernd leisten.

Die SRG ist in der Lage, Schweiz-typische Inhalte zu produzieren, die auf dem freien Markt nicht finanzierbar wären. Dasselbe gilt für den Live-Sport: Eine halbierte SRG könnte viele Sportarten nicht mehr zeigen, die populärsten wie Fussball, Tennis oder Ski verschwänden hinter der Bezahlschranke der Pay-TV-Sender.

Die SRG kostet nicht nur, sie gibt dem Land viel zurück: Seit 1996 hat die SRG beispielsweise über 400 Millionen Franken ins Schweizer Filmschaffen investiert – auch für unsere Kultur hätte die Initiative verheerende Folgen. Fernsehen und Radio der SRG sind für viele Schweizerinnen und Schweizer die wichtigste tägliche Informationsquelle, gerade in ländlichen Regionen. Genau diese Angebote wären mit der Halbierungsinitiative massiv bedroht.

In Zeiten, in denen Fake-News um sich greifen, braucht es starke, unabhängige Medien. Die SRG kann frei berichten; sie muss keine Rücksicht auf die Interessen eines privaten Besitzers nehmen. Das beste Rezept gegen Fake-News ist Medienvielfalt. Die SRG ist dabei ein entscheidendes Element – nicht allein, Private leisten ebenfalls ihren Teil. Aber eben nicht für die gesamte Schweiz.

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