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Bessere Verkehrssicherheit in Rothenthurm

19. Januar 2026 – Postulat

Die Hauptstrasse durch Rothenthurm ist im Besitz des Kantons Schwyz. In der Präsentation des Straßenbau Programms (Punkt 5: übergeordnete Planung/Grössere Projekte, Seite 14) haben wir feststellen müssen, dass die Umfahrung Rothenthurm, im Zeitstrahl des Straßenverkehrs Plan weiter nach hinten verschoben wurde und nun ohne Jahresangaben für die geplante Umsetzung aufgeführt ist.

Der tägliche Durchgangsverkehr von Rothenthurm beträgt rund 11000 Fahrzeuge, Tendenz steigend. Nach der Fertigstellung der Axenstrasse und dem Endausbau der H8 zwischen Biberbrugg und Altmatt, wird der Schwerverkehr noch häufiger die Route Schwyz – Pfäffikon über Rothenthurm wählen, weil es der kürzeste Weg ist. Auch der Linienbus muss beim Einfahren von der Müllernstrasse in die Hauptstrasse jeweils auf die Gegenfahrbahn ausholen. Dabei müssen alle lokalen Verkehrsteilnehmer, (Langsamverkehr, Linienbus und PW‘s) zeitweise lange warten bis es möglich ist in die Hauptstrasse ein- oder abzubiegen.

Das Unterdorf erhält neue Wohnungen, die Einwohnerzahl von Rothenthurm wächst und somit auch die Kinderzahl, sprich die Zahl der Schulkinder. Auf dem Schulweg zur Primarschule müssen 60-70% der Kinder die Hauptstrasse überqueren. Wobei die Zeit des Schulbeginns und das höchste Verkehrsaufkommen zusammenfallen. Das heisst, auch die Jüngsten müssen während der Rush-Hour die Hauptstrasse überqueren. Die einzige Sicherheit bei der Querung sind zu gewissen Zeiten ältere Kinder, welche als Schülerlotsen sehr viel Verantwortung übernehmen müssen.

Wir können teilweise nachvollziehen, dass eine Umfahrung von Rothenthurm gut geplant werden muss. Aber die aktuelle Situation braucht zeitnah mehr Sicherheit für unsere Kinder, für die Pünktlichkeit des ÖV, den Langsamverkehr, und Leute mit Seh- und Gehschwierigkeiten.

Antrag: Der Regierungsrat soll aufzeigen, wie die sichere Überquerung der Hauptstrasse für unsere Kinder und alle weiteren Verkehrsteilnehmer besser gewährleistet werden kann. Die Postulanten sehen in der Errichtung einer Ampelanlage für alle Beteiligten eine wirksame und sichere Lösung, sind aber für andere zielführende Vorschläge der Regierung offen.

Weiter soll sich der Regierungsrat begründen, wie er das Auslagern der Verantwortung für die Überquerung der Hauptstrasse (auch von Kindergärtner), mit dem aktuellen Lotsendienst an 5. und 6. Klässler der Primarschule auslagern kann.

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