Überparteiliches Komitee kämpft gegen Lehrpersonenmangel
3. Juli 2025 – Ein überparteiliches Komitee aus Mitte, FDP, SP und GLP setzt sich geschlossen für die Teilrevision des Personal- und Besoldungsgesetzes für Lehrpersonen an der Volksschule (PGL) ein. Die Reform zielt darauf ab, die Bildungsqualität im Kanton Schwyz nachhaltig zu verbessern und den akuten Lehrpersonenmangel wirksam zu bekämpfen – zum direkten Vorteil der Schülerinnen und Schüler und damit der gesamten Schwyzer Wirtschaft.
Seit Jahren finden die Schwyzer Volksschulen kaum noch genügend passend qualifizierte Lehrpersonen. Für das kommende Schuljahr fehlen an den Volksschulen nach wie vor 17 Stellen. Der Mangel führt zu häufigen Lehrpersonenwechseln und dazu, dass immer öfter Personen ohne pädagogische Ausbildung unterrichten – mit spürbaren Negativfolgen für die Unterrichtsqualität.
Mehr Stabilität für die Schulen, bessere Chancen für die Kinder Die vom Kantonsrat beschlossene Reform ist Teil eines umfassenden Massnahmenpakets zur Bekämpfung des Lehrpersonenmangels und bringt zwei gezielte Verbesserungen: Erstens werden die Einstiegslöhne moderat erhöht. Damit wird Schwyz im interkantonalen Wettbewerb wieder attraktiver – derzeit verdienen Junglehrpersonen im Kanton rund 20’000 Franken weniger als etwa im Kanton Zürich. Zweitens wird der Kündigungstermin vorverlegt, was den Schulen eine frühzeitigere Planung ermöglicht. Offene Stellen können so besetzt werden, bevor geeignete Lehrpersonen bereits abgeworben sind.
Klares JA für die Zukunft des Kantons Von dieser Teilrevision profitieren in erster Linie die Schülerinnen und Schüler: Sie erhalten wieder kontinuierlichen, qualitativ hochwertigen Unterricht durch ausgebildete Fachpersonen – ein entscheidender Faktor für ihre schulische und berufliche Zukunft. Und genau davon profitiert auch die Schwyzer Wirtschaft, die auf gut qualifizierten Nachwuchs angewiesen ist.
Das Komitee ruft deshalb zu einem klaren JA am 28. September 2025 auf – als Investition in die Bildung, in die Kinder und in die Zukunft des Kantons Schwyz.
Das Komitee «Ein Ja für unsere Kinder! – Schule braucht Lehrpersonen» Getragen wird das Komitee von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Parteien: Kantonsrätin Claudia Rickenbacher (Die Mitte), Kantonsrätin Julia Cotti (FDP), Kantonsrat Martin Raña (SP/Grüne) und Kantonsrätin Ruth von Euw (GLP).
Bild: Julia Cotti (FDP), Martin Raña (SP/Grüne), Claudia Rickenbacher (Die Mitte) und Ruth von Euw (GLP)
