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Was ist zu tun, wenn eine radioaktive Wolke über den Kanton Schwyz zieht?

9. März 2022 – Kleine Anfrage

In der Ukraine herrscht Krieg. Russische Truppen versuchen, die Ukraine ganz oder zu grossen Teilen unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Ukrainer wehren sich gegen die Invasoren. Im Atomkraftwerk in Tschernobyl, welches in der Ukraine liegt, gab es im Jahre 1986 einen grossen atomaren Unfall mit Auswirkungen einer radioaktiven Wolke bis in die Schweiz. Dieses Atomkraftwerk ist stillgelegt, und um den Unglücksreaktor ist eine Betonhülle gezogen werden. Daneben gibt es in der Ukraine weitere 4 Atomkraftwerke, welche sich derzeit noch in Betrieb befinden. Darunter das leistungsfähigste von ganz Europa. Dort gab es im Rahmen der derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen vor kurzem eine heftige Explosion. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass es wiederum zu einem atomaren Ereignis in der Ukraine kommen könnte, welches eine radioaktive Wolke verursachen könnte, die sich dann möglicherweise über der Schweiz und auch über dem Kanton Schwyz ausbreiten könnte.

Dem Vernehmen nach bestehen im Kanton Schwyz genügend Schutzraumplätze für die gesamte Bevölkerung. Aber kaum jemand weiss, wo sich sein Schutzraumplatz befindet. Zudem sind die meisten Schutzräume nicht innert nützlicher Frist bereit, bzw. anderweitig genutzt.

In diesem Zusammenhang stellen sich deshalb folgende Fragen:

  1. Wie kann die Bevölkerung im Kanton Schwyz gegen eine radioaktive Wolke geschützt werden?
  2. Gibt es dazu ein Schutzkonzept?
  3. Wäre das Aufsuchen der Schutzräume im Rahmen der derzeitigen Schutzraumorganisation eine taugliche Schutzmassnahme?

Ich danke der Regierung für die zeitnahe Beantwortung dieser Fragen.

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