Wertschätzung ist Qualitätsarbeit
24. Juni 2025 – Wir stimmen am kommenden 28. September nur über eine Erhöhung der Anfangslöhne für Lehrpersonen und über die früher angesetzte Kündigungsfrist ab.
Die Massnahme der Erhöhung der Anfangslöhne ist die Massnahme, um die Abgänger der PH Schwyz im Kanton zu behalten und nicht an andere Kantone zu verlieren. Der Kanton Luzern hat kürzlich die Löhne der Lehrpersonen erhöht, übrigens als Zeichen der Wertschät-zung für ihre Arbeit, was uns in diesem Bereich noch mehr schwächt. Deshalb müssen wir durch die vorgeschlagenen Massnahmen die Arbeit für Lehrpersonen im Kanton Schwyz at-traktivieren. Es wird nicht eine generelle Lohnerhöhung angestrebt, wie in Luzern, sondern nur die Erhöhung der Anfangslöhne mit Abflachung der Lohnkurve mit höherem Alter. Es gibt im Kanton Randregionen, die gegen die höheren Löhne der Nachbarkantone zu kämpfen ha-ben, und die offenen Stellen mit grossen Schwierigkeiten zu besetzen versuchen.
Die SVP steht gemäss Parteiprogramm für Qualität in der Bildung, verhält sich aber entge-gengesetzt. Für die SVP Schwyz verdienen die Lehrpersonen zu viel, arbeiten – «leisten» – zu wenig und haben dazu noch zu viele Ferien. Generationen alte Argumente werden wie-derholt. Für die SVP hat sich die Schule nicht verändert, deshalb sollten auch keine Mass-nahmen umgesetzt werden, die gegen den Lehrpersonenmangel wirken sollen. Die Stim-mung in der Schwyzer Gesellschaft sowie die Einstellung gegenüber den Lehrpersonen und den Schulen beeinflussen die Qualität der Arbeit. Aber dieser Aspekt scheint in der SVP fremd zu sein in der Qualitätsdiskussion.
UNSERE Lehrpersonen und ihre Arbeit gehören auch zur arbeitenden BEVÖLKERUNG, die sich für unseren Kanton einsetzt. WERTSCHÄTZUNG für UNSERE Lehrpersonen und für die Qualität unserer Bildung tönt anders.
Signalisieren wir klar unsere HALTUNG zu unserem Bildungssystem und zu den Lehrperso-nen. Vor allem aber stärken wir so das Bildungssystem zugunsten unserer Kinder und Ju-gendlichen.
