Zugersee sanieren – Altlasten beseitigen!
14. April 2025 – Medienmitteilung für die Kantonsratssession vom 16. April 2025
Schwyzer Kantonalbank: Die Mitte Schwyz gratuliert der SZKB zum zweitbesten Jahresergebnis ihrer Geschichte und dankt den über 500 Mitarbeitenden für ihren engagierten Einsatz. Mit innovativen Angeboten wie der Generationenfinanzierung von Wohneigentum, der Handschlaghypothek für energetische Sanierungen von Wohneigentum und einem neuen Bonusprogramm für Kundinnen und Kunden beweist die SZKB Weitsicht, Kundennähe und Verankerung in der Region. Sie steht für Stabilität, zeitgemässe Lösungen und nachhaltiges Wirtschaften im Kanton Schwyz – und bleibt eine Bank des Vertrauens für Bevölkerung, Unternehmen und Mitarbeitende. „Die SZKB zeigt, wie eine moderne Kantonalbank Verantwortung übernimmt – für die Menschen, die regionale Wirtschaft und die Umwelt “, sagt Peter Bürgler, Kantonsrat, Die Mitte Illgau, Mitglied der Aufsichtskommission für die Schwyzer Kantonalbank.
Sanierung Zugersee: Der Zugersee befindet sich mit 80mg Phosphor (P) pro m3 Wasser weit über den gesetzlich geforderten 30mg P pro m3. Und zwar wegen dem viel zu schlechten Durchfluss des Wassers und wegen dem grossen Phosphorzufluss aus vergangenen Zeiten (Altlasten). Zuviel Phosphor in einem See fördert das Algenwachstum und kann das Ökosystem zum Kollabieren bringen. Mit der Ausscheidung des Zuströmbereichs und dessen Umsetzung im Januar 2023 wurde die Landwirtschaft rund um den Zugersee in die Pflicht genommen, ihren Beitrag an die Gesundung des Sees zu leisten und den Nährstoffeinsatz zu reduzieren. Das allein reicht aber nicht. Insbesondere wegen den Altlasten. Mit der vorgeschlagenen Seebelüftung kann der Phosphorgehalt im Zugersee markant reduziert werden. «Diese Massnahme ist sinnvoll, effektiv und finanziell die beste Lösung», sagt Michael Reichmuth, Kantonsrat Die Mitte, Arth, Mitglied der RUVEKO. Mit einem Investitionsanteil von 2.272 Mio. Franken übernimmt der Kanton Schwyz knapp 20 % der gesamten Kosten und nimmt seine Verantwortung im Konkordat Zugersee war.
Digitales Amtsblatt: Die Mitte unterstützt die Teilrevision des Gesetzes über die amtlichen Veröffentlichungen – digitales Amtsblatt. „Das digitale Amtsblatt bringt hervorragende Suchmöglichkeiten und langfristige Archivierungsmöglichkeiten“, sagt Matthias Kesser, Kantonsrat Die Mitte, Ingenbohl, Präsident der Rechts- und Justizkommission. Es war ein Anliegen der Mitte, für eine Übergangsphase auch eine gedruckte Fassung zur Verfügung zu stellen, was in der Vorlage vorgesehen ist.
Überkantonale Zusammenarbeit der Spitäler: «Die Spitäler spielen in der Gesundheitsversorgung eine zentrale Rolle. Es gilt, diesen Institutionen Sorge zu tragen und gleichzeitig nach neuen, innovativen Wegen zu suchen, um eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen», sagt Claudia Rickenbacher, Postulantin und Kantonsrätin, Die Mitte Reichenburg. Die Mitte zeigt sich sehr erfreut darüber, dass der Regierungsrat den Forderungen ihrer Postulanten nachkommen und eine interkantonale Spitalplanung, die über die bisherige Koordination hinausgeht, vertieft überprüfen will, um die medizinische Versorgung über die Kantonsgrenzen hinweg zu steuern, um eine effizientere Nutzung der vorhandenen Kapazitäten zu ermöglichen. Sie wird dieses Postulat einstimmig erheblich erklären.
